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13.01.2015 | Kategorie: Allgemein

Vollstreckung im Ausland - Vereinfachtes Verfahren


Vollstreckung im Ausland ist jetzt einfacher

Einen Titel im Ausland zu vollstrecken war bisher äußerst mühselig. Der Gläubiger musste viel Zeit und Geld investieren, um eine Zahlung zu erwirken. Auf eine weitere Probe wurde seine Geduld gestellt, wenn der Schuldner Einwände gegen die Vollstreckung erhob und das Verfahren erneut um Monate in die Länge gezogen wurde.

 

Durch die EU-Verordnung (1215/2012) wird die Vollstreckung im EU-Ausland stark vereinfacht. Gültig ist die Neuerung ab dem 10.01.2015 in allen Mitgliedsstaaten und findet mittelbar auch im Verhältnis zu Dänemark Anwendung.

 

Was ist neu?

  • Der Gläubiger kann sich im jeweiligen Land direkt an ein Vollstreckungsorgan wenden.
  • Der Vollstreckungstitel muss (in einfachen Fällen) nicht mehr vollständig übersetzt werden.
  • Die Vollstreckung erfolgt stattdessen durch eine Vollstreckungsbescheinigung, die in jedem EU-Land gültig ist.

Ob die neue Vorschrift auch auf Ihren Titel anwendbar ist, der noch vor dem 10.01.2015 ausgestellt wurde, muss individuell geprüft werden.

 

Zum Schuldner

Wie bisher kann der Schuldner jedoch Einwände gegen die Vollstreckung erheben. Dazu hat er das Recht, „wenn im Ursprungsstaat wesentliche Verfahrensgrundsätze verletzt wurden oder die Vollstreckung der Entscheidung der öffentlichen Ordnung (ordre public) des Vollstreckungsstaates offensichtlich widersprechen würde.“

 

Wie gut das Gesetz funktioniert, wird die Praxis zeigen.

 

Selbstverständlich bieten wir als Inkassounternehmen auch die Verfolgung von offenen Forderungen im Ausland an. Sprechen Sie uns auf diese Leistung an.

 

 

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Quelle: bundesanzeiger-verlag.de

Bild: © Lupo  / pixelio.de


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