• 0800 88 9 88 10
  • info@straetus.de

Mahnverfahren und Inkasso im Ausland

Ein Mahnverfahren oder Inkasso im Ausland kostet Zeit und Geld. Mit Straetus sparen Sie diese Ressourcen ein. Wenn Sie möchten, bearbeiten wir für Sie den internationalen Forderungseinzug. Unbekannte Rechtsvorschriften und mangelnde Sprachkenntnisse sind kein Grund mehr auf Ihr Geld zu verzichten.

Profitieren Sie von unserem Inkasso-Service im Ausland

  • Greifen Sie auf unsere Erfahrung zurück. Wir kennen die Gesetzeslage im Ausland.
  • Erhalten Sie Ihren Kunden. Wir kooperieren mit Ihrem Schuldner.
  • Behalten Sie den Überblick über Ihre Kosten. Wir stimmen die Vorgehensweise mit Ihnen ab.

Straetus verfügt über weltweite Kontakte und ist mit eigenen Niederlassungen im Ausland vertreten.

Kontakt

Mahnverfahren und Inkasso im Ausland | Straetus

Straetus ist Mitglied bei American Collectors Association (ACA).

Mehr Informationen zu Mahnverfahren und Inkasso im Ausland

Die Welt ist mit den Jahren immer enger aneinander gerückt. Dadurch ergeben sich im Geschäftsleben Chancen, aber auch Risiken.

So kann es notwendig werden ein Mahnverfahren oder Inkasso auch im Ausland einzuleiten, wenn der Schuldner seinen (Geschäfts-) Sitz nicht in Deutschland hat.

Wie Sie sich auf Ihr Auslandsgeschäft vorbereiten sollten und wie ein Mahnverfahren im Ausland abläuft, erfahren Sie hier: 

Gegen den Schuldner im Ausland vorgehen

Sind Sie in die Situation geraten, dass Sie Inkasso im Ausland betreiben müssen, besteht die Möglichkeit ein sogenanntes „grenzüberschreitende Mahnverfahren“ durchzuführen.

Bevor dieses Mahnverfahren jedoch eingeleitet werden kann, müssen Sie die Voraussetzungen dafür prüfen:

Erste Voraussetzung - Für welche Länder gilt das Verfahren?

Die erste Voraussetzung für ein grenzüberschreitendes Mahnverfahren ist zunächst, dass zwischen Deutschland und dem Staat, in dem der Schuldner seinen (Geschäfts-) Sitz hat, eine Vereinbarung geschlossen wurde. Diese muss beinhalten, dass die Zustellung eines deutschen Mahnbescheides in diesem Staat möglich ist.

Hat der Schuldner seinen Wohnsitz in Deutschland, ist ein "normales" außergerichtliches Inkasso nach deutschem Recht einzuleiten.

Die Zustellung eines Mahnbescheids ist zurzeit in folgenden Ländern möglich:

Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Israel, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Großbritannien und Nordirland sowie Zypern.

Zweite Voraussetzung - Wo befindet sich der Gerichtsstand?

Voraussetzung ist außerdem, dass die deutschen Gerichte für das zugrundeliegende Geschäft international zuständig sind. Das ist der Fall, wenn die Parteien einen deutschen Erfüllungsort oder einen deutschen Gerichtsstand vertraglich vereinbart haben.

Gerichtsverfahren im Ausland

Die Frage, ob die jeweiligen Voraussetzungen im Einzelfall tatsächlich vorliegen, also ein deutsches Gericht die richtige Instanz ist, ist oftmals nicht ohne eine juristische Prüfung und Beratung zu beantworten. Die Abgrenzung kann im Einzelfall schwierig sein.

Ist kein deutsches Gericht international zuständig und der Gläubiger möchte klagen, muss er ein Gerichtverfahren vor einem ihm fremden Gericht im Ausland durchführen. Über den Fall wird nach der einheimischen Rechtsordnung entschieden.

Bei einem solchen Verfahren muss regelmäßig ein ausländischer Anwalt vor Ort beauftragt werden.

Das Europäische Mahnverfahren

Am 20. Juli 2008 hat der deutsche Gesetzgeber ein neues Gesetz zur besseren Durchsetzung von Forderungen innerhalb der Europäischen Union verabschiedet (Gesetz zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Forderungsdurchsetzung und Zustellung).

Das Gesetz sieht unter anderem ein „europäisches Mahnverfahren“ vor, wenn es sich um eine Geldforderung handelt und Gläubiger und Schuldner in verschiedenen Mitgliedsstaaten ansässig sind.

Darüber hinaus wurde mit diesem Gesetz ein einheitliches europäisches Zivilverfahren eingeführt, welches vor den Gerichten der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union – mit Ausnahme Dänemarks – Anwendung finden soll.

Dieses Verfahren betrifft allerdings nur Forderungen bis 2.000,00 EUR und gilt ebenfalls nur für grenzüberschreitende Fälle.

Vereinfachte Vollstreckung im Ausland

Die Vollstreckung im EU-Ausland ist seit dem 10.01.2015 deutlich einfacher. Grund dafür ist die EU-Verordnung 1215/2012. So kann sich der Gläubiger nun im jeweiligen Land direkt an ein Vollstreckungsorgan wenden. Auch der Vollstreckungstitel muss in einfachen Fällen nicht mehr vollständig übersetzt werden. Die Vollstreckung erfolgt stattdessen durch eine Vollstreckungsbescheinigung, die in jedem EU-Land gültig ist.

 

An dem Recht des Schuldners Einspruch gegen die Vollstreckung zu erheben, wenn im Ursprungsland wesentliche Verfahrensgrundsätze verletzt wurden, hat sich nichts geändert. 

Wie wir Ihnen helfen können

Selbstverständlich unterstützt Sie Straetus bei Ihren offenen Forderungen. Wir leiten für Sie das Mahnverfahren ein und betreuen den Forderungseinzug auch im Ausland.

Zur gleichen Zeit sind wir in Verbindung mit unseren Partnern der richtige Kontakt, wenn es um die Ausgestaltung Ihrer Verträge und AGBs geht, um im Ausland ohne Risiken sicher zu wirtschaften.

Inkasso im Ausland | Straetus


Inkassounternehmen beauftragen

Beauftragen Sie Straetus, das sympathische Inkassounternehmen. Wir fordern Ihr Geld erfolgreich und seriös ein und erhalten Ihnen Ihren Kunden.

Kontakt aufnehmen

"Professionell und konsequent - ohne die üblichen Klischees!"

C. Heinke
Geschäftsführung Bäckerei Hardt GmbH, Köln
Straetus hat 4.6 von 5 Sterne | 28 Bewertungen auf ProvenExpert.com
Inkassounternehmen ist BVMW-Mitglied | Straetus Inkassounternehmen ist BDIU-Mitglied | Straetus
Inkasso und Mahnverfahren im Ausland | Inkasso